„Wollt ihr keinen Buben?“ – Die häufigsten Fragen zu meiner dritten Schwangerschaft (und meine ehrlichen Antworten)
Dritte Schwangerschaften scheinen etwas mit Menschen zu machen.
Plötzlich werden Fragen gestellt, die bei Nummer eins oder zwei nie Thema waren – manche neugierig, manche gut gemeint, manche… sagen wir: mutig.
Hier kommen die Fragen, die ich in meiner dritten Schwangerschaft am häufigsten gestellt bekomme – und meine ehrlichen, manchmal frechen, aber immer entspannten Antworten darauf.
Warum dritte Schwangerschaften plötzlich kommentiert werden
Mit dem dritten Kind scheint man gesellschaftlich eine unsichtbare Grenze zu überschreiten.
Zwei Kinder sind „normal“. Drei lösen Gesprächsbedarf aus.
Ich nehme das mittlerweile mit Humor – und dachte mir: Warum nicht einmal gesammelt beantworten?
„War das geplant – oder habt ihr nicht verhütet?“
Der Klassiker. Wirklich.
Nein, ein drittes Kind stand nicht auf unserer To-do-Liste für 2025.
Ja, es ist passiert.
Und ja – das war damals im Italienurlaub definitiv ein Aha-Moment.
Und zur Verhütung:
Das ist eine sehr private Frage. Fakt ist aber auch: Verhütung ist nie zu 100 % sicher. Kondome können versagen, es gibt sogenannte „Pannen-Kinder“ – oder eben Überraschungen.
Passiert.
Und wir werden das mit drei Kindern gut meistern. Punkt.
„Habt ihr so ein großes Haus – und drei Kinderzimmer?“
Nein.
Und nein.
Wir haben kein riesiges Haus und auch keine drei Kinderzimmer.
Und ganz ehrlich: Ich habe damit null Stress.
Die Vorstellung, dass jedes Kind zwingend ein eigenes Zimmer braucht, ist für mich eher ein Luxus-Narrativ als eine entwicklungspsychologische Notwendigkeit. Für Kinder ist Nähe, Sicherheit und Beziehung entscheidend – nicht Quadratmeter.
Wir haben zwei Kinderzimmer.
Wir haben drei Mädchen.
Wie sich das später aufteilt, wird sich zeigen.
Und nein: Ich rechne nicht damit, dass alle bis 30 zu Hause wohnen bleiben 😉
„Bleibt ihr bei M – also wieder ein Name mit M?“
Auch eine sehr beliebte Frage.
Ja.
Wir bleiben beim M.
Nach Martina und Marlene bekommt auch unsere dritte Tochter einen Namen mit M.
Und ja – wir haben uns bereits entschieden.
Uns war wichtig:
-
klassisch statt modisch
-
zeitlos statt ausgefallen
Mehr Spoiler gibt’s noch nicht 😉
„Schon wieder ein Mädchen? Wolltet ihr keinen Buben?“
Diese Frage hat mich ehrlich gesagt am meisten überrascht.
Zum einen, weil wirklich viele Menschen wissen sollten, dass man das Geschlecht auf natürlichem Weg nicht beeinflussen kann. Zum anderen, weil der Unterton manchmal… sagen wir: schräg war.
Nein, niemand „wollte unbedingt einen Buben“.
Ja, wir freuen uns sehr auf unser drittes Mädchen.
Für mich gilt seit jeher: Hauptsache gesund.
Alles andere ist völlig nebensächlich.
„Wie willst du das beruflich mit drei Kindern schaffen?“
Eine sehr berechtigte Frage – und eine, die ich erstaunlich entspannt beantworten kann.
Ich habe mit FriedWald einen Arbeitgeber, der mich zu 100 % unterstützt und mir maximale Flexibilität ermöglicht.
Zusätzlich bin ich selbstständig – unter anderem mit RINGANA und meiner Werbeagentur.
Diese Arbeitsmodelle lassen sich hervorragend mit Familie, Kindern und Alltag kombinieren.
Und dann ist da noch:
-
meine Mama (zum Glück ganz in der Nähe)
-
meine Schwester
-
mein Partner
Kurz gesagt: Wir werden auch das dritte Kind schaukeln.
Drei Kinder, viele Fragen – aber unsere Antworten zählen
Ich nehme die meisten Fragen gelassen.
Manche beantworte ich ausführlich, manche mit einem Lächeln, manche gar nicht mehr.
Denn am Ende zählt nicht, was andere für „richtig“ halten – sondern was sich für uns als Familie stimmig anfühlt.
Dritte Schwangerschaft.
Drei Mädchen.
Kein Masterplan – aber viel Vertrauen.















