Jausenbrot mit Roggensauerteig – saftiges Mischbrot mit Vollkorn | einfach & haltbar

On: Jan. 13, 2026

Jausenbrot mit Roggensauerteig

Saftiges Mischbrot aus Vollkornmehlen

Bei uns wird Brot nicht „nebenbei“ gebacken.
Brotbacken ist bei uns ein fixer Bestandteil des Wochenendes – meist am Samstag oder Sonntag, wenn Zeit ist, wenn es ruhig ist und wenn ich Lust habe, mich bewusst auf diesen Prozess einzulassen.

Dieses Jausenbrot mit Roggensauerteig ist dabei unser absoluter Klassiker.
Ein Brot, das zu allem passt: zur abendlichen Jause, zum Frühstück mit Honig oder Marmelade, zum weichen Ei – und am nächsten Tag ganz selbstverständlich in der Schuljause landet.

Ich liebe dieses Brot, weil es unkompliziert ist, ehrlich schmeckt und durch die Kombination aus Roggen-, Dinkel- und Weizenvollkornmehl eine wunderbare Tiefe bekommt. Trotz Vollkorn bleibt es saftig und locker – und das nicht nur am ersten Tag.
Oft ist es sogar bis Mittwoch oder Donnerstag noch richtig gut.

Ein echtes Allround-Brot eben.
Oder, wie wir es nennen: unser Jausenbrot für die Woche.


Warum dieses Roggensauerteig-Jausenbrot so gut funktioniert

  • reiner Roggensauerteig URA als Triebmittel

  • kein Germ, keine Backhilfsmittel

  • lange Frischhaltung durch Sauerteig

  • vollmundiger Geschmack durch Vollkorn

  • ideal zum Vorbereiten am Wochenende


Was mir beim Brotbacken hilft:


Jausenbrot mit Roggensauerteig – Rezept

Für 4 Personen / 1 großes Brot


🔸 Roggensauerteig (Vorteig)

  • 150 g Roggenvollkornmehl

  • 150 ml Wasser

  • 1 EL Roggensauerteig URA (Anstellgut)

Zubereitung:
Alle Zutaten in einer Schüssel gut vermischen. Abgedeckt (Tuch oder gelochte Folie) bei Raumtemperatur 10–14 Stunden reifen lassen.
Ich setze den Sauerteig meist am Vorabend an, wenn ich am nächsten Tag backen möchte.


🔸 Jausenbrot (Hauptteig)

  • 300 g fertiger Roggensauerteig

  • 200 g Dinkelvollkornmehl

  • 300 g Weizenvollkornmehl

  • 20 g Salz

  • 12 g Brotgewürz (Fenchel, Anis, Kümmel)

  • 300 g warmes Wasser


Zubereitung Schritt für Schritt

  1. Teig mischen
    Sauerteig, Mehle, Salz und Brotgewürz in eine große Schüssel geben.
    Warmes Wasser einarbeiten und alles zu einem homogenen Teig verkneten.
    (Roggen braucht kein intensives Kneten – gründliches Vermengen reicht.)
  2. Teigruhe
    Den Teig abdecken und ca. 2 Stunden warm ruhen lassen.
  3. Formen & Stückgare
    Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und rundwirken.
    Ein Brotsimperl bemehlen, den Teig mit dem Schluss nach unten hineinlegen.
    Weitere 45–60 Minuten ruhen lassen.
  4. Backofen vorheizen
    Backofen auf 250 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
    Backblech oder Pizzastein mit aufheizen.
  5. Stürtzen und verzieren
    Brot auf das Backblech oder den heißen Stein stürzen. Jetzt ist der Zeitpunkt um dem Brot ein Muster einzuritzen.
  6. Aballend backen
    • 5 Minuten bei 250 °C

    • 10 Minuten bei 200 °C

    • ca. 40 Minuten bei 170

  7. Abkühlen lassen
    Brot vollständig auskühlen lassen – so stabilisiert sich die Kruste.

Tipps aus meiner Erfahrung

  • Das Brot lässt sich wunderbar am Samstag backen und hält mehrere Tage

  • Am zweiten Tag schmeckt es oft sogar noch besser

  • Ideal für Jause, Frühstück & Schulbrot

  • Funktioniert auch hervorragend mit einem selbst angesetzten Roggensauerteig URA


Fazit

Dieses Jausenbrot ist kein Show-Brot.
Es ist ein Brot für den Alltag – ehrlich, nährend und vielseitig.
Genau so, wie Brot für mich sein soll.

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