Zuverdienst in der Elternzeit: Welche Möglichkeiten gibt es in Deutschland?
Viele Eltern fragen sich während der Elternzeit: Darf ich dazuverdienen – und wenn ja, wie viel?
Die gute Nachricht: Ein Zuverdienst in der Elternzeit ist in Deutschland grundsätzlich erlaubt. Allerdings gibt es gesetzliche Regeln, Einkommensgrenzen und Unterschiede je nach Elterngeld-Modell.
In diesem Artikel erfährst du:
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was das deutsche Gesetz zum Zuverdienst in der Elternzeit sagt
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wie hoch die Zuverdienstgrenzen sind
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welche Elterngeld-Modelle es gibt
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und welche konkreten Zuverdienst-Ideen sich besonders für Eltern eignen – inklusive flexibler selbstständiger Möglichkeiten von zu Hause aus
Darf man in der Elternzeit arbeiten? (Rechtslage in Deutschland)
Ja. Während der Elternzeit darfst du bis zu 32 Stunden pro Woche arbeiten – egal, ob angestellt oder selbstständig.
Das ist im Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz (BEEG) geregelt.
Wichtig:
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Elternzeit ≠ Elterngeld
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Arbeiten ist erlaubt, Elterngeld kann sich aber reduzieren
Wie viel darf man in der Elternzeit dazuverdienen?
Eine feste Einkommensobergrenze gibt es nicht, aber:
👉 Jeder Zuverdienst kann das Elterngeld mindern, da dieses als Einkommensersatz gedacht ist.
Minijob / geringfügige Beschäftigung
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Aktuelle Grenze: 538 € pro Monat
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Sehr beliebt, weil:
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steuerlich einfach
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sozialversicherungsarm
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gut planbar
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Die Elterngeld-Modelle & Zuverdienstgrenzen erklärt
1. Basiselterngeld
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Auszahlung: 12 Monate (bzw. 14 mit Partner)
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Zuverdienst möglich, reduziert aber die Höhe
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Geeignet, wenn nur sehr wenig gearbeitet wird
2. ElterngeldPlus
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Ideal für Teilzeit & Nebenverdienst
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Halbierter Monatsbetrag, dafür doppelte Laufzeit
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Zuverdienst lohnt sich hier besonders, da weniger stark angerechnet
3. Partnerschaftsbonus
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Wenn beide Eltern 24–32 Std./Woche arbeiten
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Zusätzliche ElterngeldPlus-Monate möglich
👉 Für Eltern mit Zuverdienst ist ElterngeldPlus meist das sinnvollste Modell.
Klassische Zuverdienst-Möglichkeiten in der Elternzeit
Geringfügige Beschäftigung beim bestehenden Arbeitgeber
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Vertraute Umgebung
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Flexible Stundenmodelle möglich
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Ideal für einen sanften Wiedereinstieg
Handel (z. B. Einzelhandel, Supermarkt, Drogerie)
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Flexible Schichtmodelle
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Gute Vereinbarkeit mit Kinderbetreuung
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Auch Abend- oder Wochenendzeiten möglich
Gastronomie
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Besonders geeignet, wenn Betreuung abends möglich ist
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Trinkgeld als Zusatz
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Kurzfristige Einsätze machbar
Trafik, Tankstelle, Kiosk
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Planbare Schichten
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Teilzeit- oder Minijob-Modelle
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Oft familienfreundlicher als erwartet
Selbstständig dazuverdienen in der Elternzeit: flexibel & ortsunabhängig
Immer mehr Eltern entscheiden sich bewusst gegen fixe Arbeitszeiten – und für einen digitalen Zuverdienst von zu Hause aus.
Selbstständige Produktberatung (z. B. mit RINGANA)
Eine besonders beliebte Möglichkeit ist die Tätigkeit als selbstständige Produktberaterin:
Vorteile:
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Arbeiten von zu Hause oder unterwegs
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Nur Handy & Internet nötig
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Keine fixen Arbeitszeiten
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Perfekt an Schlaf- und Betreuungszeiten anpassbar
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Auch in kleinen Zeitfenstern möglich
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Skalierbar über Empfehlungen & Social Media
Gerade für Mütter (und Väter), die:
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nicht in klassische Strukturen zurückwollen
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ihr eigenes Tempo bestimmen möchten
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langfristig etwas Eigenes aufbauen wollen
ist diese Form des Zuverdienstes besonders attraktiv.
⚠️ Wichtig: Auch selbstständige Einnahmen müssen beim Elterngeld angegeben werden und können dieses beeinflussen.
Melde dich dazu gerne bei mir.
Fazit: Zuverdienst in der Elternzeit – viele Wege sind möglich
Ein Zuverdienst in der Elternzeit ist legal, sinnvoll und oft sehr entlastend, wenn man die Regeln kennt.
Ob Minijob, Handel, Gastro oder selbstständige Tätigkeit von zu Hause – entscheidend ist:
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dein Elterngeld-Modell
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dein zeitlicher Rahmen
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und wie flexibel du arbeiten möchtest
💡 Tipp: Wer maximale Freiheit sucht, sollte ElterngeldPlus mit einer flexiblen selbstständigen Tätigkeit kombinieren.













